Naturbestattung

Weitere Bestattungsarten

Waldfriedhof Altenböddeken
Wir haben in Kooperation mit der evangelischen Kirchegemeinde Büren den einstigen Glasbläserfriedhof Altenböddeken zu einer pflegefreien Ruhestätte für Urnen in der Natur reaktiviert.

Auf dem wunderschön gelegenen Waldfriedhof Altenböddeken werden ausschließlich ökologisch abbaubare Urnen und Aschenkapseln beigesetzt. Beigesetzt wird auf pflegefreien Gemeinschaftsfeldern. Wohnort und Konfession sind für die Bestattung auf dem Waldfriedhof Altenböddeken irrelevant.

Jedes Urnengrab wird in einem Register eingetragen. Bei einer Beisetzung können weitere Grabstellen für Angehörige reserviert werden, um zu gewährleisten, dass Familien eine gemeinsame letzte Ruhestätte finden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Waldfriedhofs Altenböddeken.

Waldfriedhof Altenböddeken

Weitere Naturbestattungen

Ruheforst Bad Driburg
Seit dem 2006 besteht der Ruheforst in Bad Driburg, ca. 15 Minuten Autofahrt von Brakel. Hier werden ähnliche Bestattungsformen angeboten wie im Friedwald. Die Bäume sind in verschiedene (Preis-)Kategorien aufgeteilt. Wir bieten in jedem Jahr kostenlose Informationsfahrten zum Ruheforst an. Ansonsten können wir Ihnen gerne weitere Informationen senden oder Sie setzen sich mit dem Förster Herrn Gieffers in Verbindung.

Friedwald Borchen-Nonnenbusch
Die Bestattung in einem Friedwald setzt ebenfalls eine Einäscherung voraus. In einem Waldstück werden die Urnen an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Für eine Familie können bis zu zehn Begräbnisplätze an einem Baum im Vorfeld erworben werden. Die Trauerfeier kann vorher stattfinden oder auch im Rahmen der Beisetzung im Wald. Wohnort und Konfession sind unabhängig vom Beisetzungsort. Der nächste Friedwald befindet sich in Borchen-Nonnenbusch und am Möhnesee. Beisetzungen erfolgen grundsätzlich nur Freitags und Samstags. Mitgebrachte Blumen müssen nach der Beisetzung direkt wieder entfernt werden.

Man darf auch nach dem Bestattungsgesetz NRW unter bestimmten Voraussetzungen die Asche eines Verstorbenen auch außerhalb eine Friedhofs bestatten. Dies ist geregelt im § 15 Absatz 6 des Gesetzes
über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW)
Auszug: "Soll die Totenasche auf einem Grundstück außerhalb eines Friedhofs verstreut oder ohne Behältnis vergraben werden, darf die Behörde dies genehmigen und durchführen, wenn diese Art der
Beisetzung schriftlich bestimmt und der Behörde nachgewiesen ist, dass der Beisetzungsort dauerhaft öffentlich zugänglich ist; der Genehmigung sind Nebenbestimmungen beizufügen, die die Achtung der Totenwürde
gewährleisten.

Außer in Deutschland, Österreich und Italien gilt die Urne immer als bestattet wenn Sie den Angehörigen ausgehändigt wird.