Recomposing - Die Bestattungsart der Zukunft?

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Noch vor 50 Jahre war die Feuerbestattung für viele Menschen in Deutschland undenkbar. Heute liegen wir bei einem Anteil von über 60 %. Viele glauben, es sei nicht nur preiswerter und die Gräber gflegeleichter, sonden es wäre auch besser für die Umwelt. Das stimmt aber oft leider nicht.

Auch bei einer Einäscherung, bei der der Körper eines Menschen in ca. 3 Std. fast vollständig zerstört wird, werden Gifstoffe freigesetzt. Nicht nur in der Filtertechnik der Krematoriums, sondern auch in der Asche selber (Stichwort Chrom 6!, siehe pdf. im Anhang)

Der Energiebedarf einer Einäscherung kommt noch dazu. Menschen tendieren auch immer häufiger zu einer Friedwaldbestattung, verbunden mit dem Gedanken, dass dies die natürlichste Form einer Bestattung ist. Die Natur übernimmt die Grabpflege.

Mittlerweile können in einem Friedwald 20 Urnen um einen einzigen Baum bestattet (Zur Info: Zum gleichen Preis wie 10 Urnen noch bis zum Jahr 2018!), belastet mit Chrom 6 und anderen Rückständen in der Asche. Eine wissenschaftliche Studie rät, Asche am besten in Edelstahlbehältern im Wald zu bestatten, um das Erdreich und die Bäume nicht zu belasten.

Ist das dann noch ökologisch sinnvoll?

Katrina Spade, aus den USA hat eine zukunftweisende Idee, wie Menschen demnächst bestattet werden könnten. Ich bin so sehr davon angetan, dass ich im Frühjahr 2020 nach Seattle reisen werde, um mich genauer über das Projekt zu informieren.

Schauen sie selbst und schreiben sie uns ihre Meinung dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=bnvnBwP9sTo