„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

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Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn hat im Sommer dieses Jahres beschlossen, im Kirchenkreis 96 Apfelbäumchen alter heimischer Arten zu pflanzen: 500 Jahre nach Reformationsbeginn sollen 95 Apfelbäumchen an Martin Luther und seine 95 Thesen wider den Missbrauch des Ablasses erinnern, seine Überzeugungen in der Gegenwart verwurzeln und neue Früchte tragen lassen. Der 96. Baum steht für das Paradies. Die Aktion soll zugleich für eine klimagerechte Kompensation der Kreissynode sorgen und zur biologischen Vielfalt in der Region beitragen.
Im Rahmen dieser Aktion wird auch auf dem Waldfriedhof ein Apfelbaum gepflanzt:

Termin:
Am Reformationstag, den 31.10. um 15.30 Uhr wird auf dem Waldfriedhof in Altenböddeken ein Paderborner Seidenhemdchen gepflanzt.

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ – Das Zitat, das Martin Luther zugeschrieben wird, spricht für sich: Ein Baum steht für das Leben und für die Hoffnung. So würde es nicht verwundern, wenn der Reformator mit seiner Kämpfernatur tatsächlich ein Apfelbäumchen pflanzen wollte – den schweren Zeiten, in denen er lebte, zum Trotz.
Die evangelische Kirchengemeinde und das Bestattungshaus Sauerbier knüpfen daran an. Gerade auf dem Friedhof setzen sie mit dem Apfelbaum dem Tod ein Zeichen des Lebens entgegen, das Christinnen und Christen verheißen ist, an das sie glauben und für das sie sich einsetzen.
Die Pflanzaktion auf dem Waldfriedhof in Altenböddeken am 31.10. geschieht in Kooperation mit dem Bestattungshaus Sauerbier um 15.30 Uhr. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.